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Transforming Cellular Memory 

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Das Zellgedächtnis transformieren - von Daniele Joecker

 

Artikel über Don Hanson's Workshop in Berlin vom 5. bis 11. Juni 2014 

 

Das Zellgedächtnis transformieren – eine Aussage die Erwartungen weckt! Funktioniert das überhaupt und, wenn ja, wie soll das gehen? Ist es möglich, in nur wenigen Tagen eine Transformation auf Zellenebene herbeizuführen? Ich war gleichzeitig skeptisch und sehr neugierig. 

Als ich mich zum Workshop anmeldete, erinnerte ich mich daran, vor Jahren einen Beitrag über Don gelesen zu haben. In jenem Artikel wurde etwas über das Geschriebene hinaus transportiert: Eine Mischung aus Einfachheit, Reinheit, Natürlichkeit und kompromissloser Ehrlichkeit, die mich tief berührte. Es vergingen noch vier Jahre bis ich schließlich meinen Weg in seinen Workshop fand – es war wohl damals nicht an der Zeit. Das Warten hat sich jedoch gelohnt, denn das was ich in Dons Workshop erleben durfte, wirkte schnell, tiefgehend und ist nachhaltig. 

Als ich den Raum betrat, berührte mich sofort Dons authentische Präsenz. Diese bestätigte sich in der Vorstellungsrunde, als Don, genau wie alle anderen, seinen Namen nannte, sagte, dass er aus Texas käme, verheiratet sei, zwei Töchter habe und dass er in seiner Freizeit gerne angele, Zeit auf Booten und in Kayaks verbrächte und immer ein Bauprojekt am Laufen habe. Bis hier her nichts wirklich Außergewöhnliches, aber was ist es dann? 

Bereits nach dem offenen Einführungsabend fühlte ich mich von Altlasten befreit. Vor allem aber war ich sicher, dass ich genau am richtigen Ort gelandet war. Es fühlte sich an wie ein Nachhausekommen von einer langen Reise. Wenn Don eine Session eröffnet, dann lädt er den großen Geist ein, dem Energiekreis beizutreten und bittet darum, dass die Energie auf die höchste Bewusstseinsstufe gehoben wird: die Liebe Gottes. Getragen von dieser Energie, setzt sich der Prozess wie von selbst in Gang. 

Durch die Berichte der Teilnehmer tauchen die Themen an die Oberfläche, die bereit sind um bearbeitet zu werden. Alles, was bis dahin noch im Dunklen schlummerte und dann ins Bewusstsein rutscht, wird betrachtet und in Licht und Liebe aufgelöst. Wir werden durch die Schilderung dessen, was uns gerade bewegt – sei es der Ausdruck eines Gefühls, wie beispielsweise Müdigkeit, Schwere, Ärger, Traurigkeit, Unbehagen, Enge, ein körperlicher Schmerz oder eine Einschränkung – da abgeholt, wo wir gerade stehen. 

Während einer Session macht sich Don zum Kanal für die universelle Lebensenergie. Es ist dann so, als ob ein Strom bestehend aus bedingungsloser Annahme, Zulassen dessen, was gerade ist, Dankbarkeit und Liebe im weitesten Sinne durch ihn dringt. Dieser Seins-Zustand wird sichtbar, spürbar, nahezu greifbar und somit für alle erfahrbar. Es entsteht ein hoch schwingendes Energiefeld, in dem alles angenommen wird, in dem alles sein darf – ein von Licht und Liebe durchflutetes Feld, in dem die Energie frei fließt, weil sie nicht auf Hindernisse stößt. 

Diese Hindernisse oder Widerstände, sind beispielsweise die Stellen in unserem Körper, wo die Energie nicht frei fließt, da wo sie stockt und wo dann – genau wie im Straßenverkehr – ein Stau entsteht. Der Stau, also ein Trauma, ein Schmerz, ein unerlöstes Gefühl, ein Problem, entsteht aus unseren Urteilen, Vorurteilen, Schuldgefühlen und Glaubenssystemen. 

Getragen von der hoch schwingenden Energie, die von der liebvollen Annahme durch Don und alle Teilnehmer ausgeht, sind wir in der Lage dahin zu schauen, wo wir uns vorher nicht getraut haben oder noch keinen Anlass zur Veränderung sahen. Wir erhalten die Chance zu verstehen, dass wir selbst einen Anteil an diesen Limitierungen haben und können sie daher auch wieder auflösen. Somit übernehmen wir die volle Verantwortung für unser Leben. Wir begreifen, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind und immer waren. Diese Erkenntnis macht uns stark – wir verabschieden uns von unserem Opferbewusstsein und gewinnen dadurch Energie zurück. 

Ein Beispiel: 

Eine Frau, die mit ihrem Freund zusammenarbeitet, erzählt, dass sie sich häufig streiten, weil er ihr sagt, dass sie ihre Arbeit zu langsam durchführt. Don schlägt ein Rollenspiel vor, in dem er die Frau spielt und die Frau in die Rolle ihres Freundes schlüpft. 

Freund: „Na, bist du fertig mit der Aufgabe?“

Frau: „Nein noch nicht, ich musste das und das noch machen.“

Freund: „Mensch, bist Du eine lahme Krücke, das geht so nicht! Du bist einfach zu langsam.“

Frau: „Ja, ich bin langsam“

Freund: „Die Kunden rennen uns davon, das können wir uns nicht leisten! Du bist einfach zu langsam!“

Frau: „Ja, ich bin langsam, ich bin eben noch in einer Lernkurve...“ 

Würde sich die Frau auf eine Diskussion einlassen, also sich rechtfertigen, ihre Kränkung zum Ausdruck bringen, könnte der Streit endlos werden. Indem sie die Äußerung interpretiert und darauf reagiert, begeben sich beide in einen vernichtenden Prozess und halten ihn aufrecht. Wenn die Frau aber lediglich bestätigt, was der Mann äußert, nimmt sie ihm den Wind aus den Segeln. Die Frau bietet dem Mann damit keine weitere Angriffsfläche, somit ist das Thema erledigt. Es besteht für die Frau kein Anlass mehr, sich zu wehren.

Probieren Sie es selbst aus. Das nächste Mal, wenn Ihnen jemand ein Attribut aufstülpt, wie beispielsweise: „Du bist ja so blöd“, bestätigen Sie seine Aussage und bedanken, Sie sich für den Hinweis. Das wird die Eskalation der Diskussion erstmal verhindern. Wenn dann noch Unbehagen besteht, dann bedarf es einer tieferen Klärung. Diese können wir dann zulassen, wenn wir gelernt haben uns liebevoll anzunehmen in unserem momentanen „Sosein“. Dann gelingt es auch, dass wir einfach über unsere Unzulänglichkeiten lächeln. Mit anderen Worten, wenn wir uns daran erinnern, wer wir sind: Schöpfungen Gottes aus derselben Essenz – reines Bewusstsein – dann werden wir frei. Wir entziehen den negativen Gedanken über uns selbst ihren Nährboden. Die verletzenden Worte anderer finden keine Resonanz mehr in uns. 

Wenn wir uns selbst, das Leben der Milliarden von Zellen in uns, das Leben um uns herum, bejahen, also annehmen wie es ist, dann fließt die Energie in uns wieder frei und die Magie der Transformation geschieht. Ansonsten stockt die Energie und wir erstarren im Vergessen dessen, was unsere wahre Natur ist. Wir halten unser Licht klein, bleiben kraftlose Opfer unseres Lebens, weil wir dieses nicht voll und ganz annehmen. 

Ich muss damals 12 Jahre alt gewesen sein, als in der Bibelstunde gefragt wurde, was man machen müsse, um seinen Nächsten zu lieben. Spontan antwortete ich: „sich selbst lieben, denn wenn man sich selbst liebt, kann man auch andere lieben“. Nein, das sei egoistisch, war die Antwort. Obwohl ich damals daran zweifelte, hat es mich jahrelang beschäftigt und – wie sich herausstellt – gehemmt. In Dons Workshop habe ich auf einer tieferen Ebene erfahren, was liebevolle Annahme, Zulassen und Selbstliebe bedeuten. Ich fühle mich wie neugeboren, voller Energie, befreit von altem Ballast, gestärkt, zuversichtlich – transformiert. Das fühlt sich großartig an! 

In Dons Workshop lernen wir uns wieder mit den Augen eines unbeschwerten Kindes anzuschauen und bekommen Werkzeuge mit auf den Weg, die es uns ermöglichen, unser wieder gewonnenes wahres Ich zu entfalten und im Licht zu halten. Wir fühlen uns energetisch aufgetankt, gestärkt, angstfrei, leicht, voller Freude dankbar und in der Lage auch ohne den Schutz des Übungsfeldes Workshop auf die wunderbare Reise unseres Lebens zu gehen. 

Herausforderungen des Alltags werden leichter angenommen, wir betrachten das Ganze eher wie eine riesige Spielwiese, auf der wir spielend lernen und wachsen. Und wenn wir beim nächsten Workshop wieder dabei sein wollen, noch ein bisschen tiefer schauen wollen, noch ein paar Schichten aufarbeiten, dann ist es unsere freie Entscheidung. Im Prinzip genügt jedoch ein einziger Workshop mit Don um den entscheidenden Impuls zu erhalten und die Transformation herbeizuführen. 

Danke Don, Du bist ein Geschenk für die Welt. 

PS: Ich freue mich schon so auf den Workshop im November ;-)

„Das Universum ist mühelos“

Der Amerikaner Don Hanson bietet eine spezielle Form von Energiearbeit an, bei der er sich wie eine Stimmgabel auf sein Gegenüber einstellt, dessen verdrängte Traumata spürt, sie an die Oberfläche holt und sie mit Licht durchflutet. Worauf sie sich in Minutenschnelle auflösen. Jörg Engelsing wollte mehr über diese anstrengungslose Art der Transformation wissen.

Du machst Energiearbeit. Wie funktioniert das?

Wahre Kommunikation ist Energie. Die meisten Menschen kommunizieren allerdings über ihren Verstand, über ihre Ohren und ihren Mund. Wenn du die telepathische Kommunikation und die Energie verstehst, weißt du exakt, was im Kopf und im Körper einer Person vorgeht. Du kannst sie lesen wie ein Buch. Ganz einfach, weil die Energie nicht lügt. Wenn eine Person in ihrem Verstand ist und dir etwas erzählt, kannst du genau erkennen, ob sie sich selbst betrügt oder dich belügt. Du fühlst, ob sich die Energie ausdehnt und eine Öffnung geschieht – wenn die Person die Wahrheit erzählt – oder sich zusammenzieht, wenn sie absichtlich oder unabsichtlichdie Unwahrheit sagt. Der Verstand oder die Emotionen können uns in die Irre führen, die Energie nicht.

Als ich dir gegenüber stand und du mit mir gearbeitet hast, verzog sich auf einmal dein Mund für über fünf Minuten zu einer Maske totaler Traurigkeit. Anfangs dachte ich, dass du Spaß machst und herumalberst, aber mittlerweile vermute ich, dass du einfach gefühlt hast, was sich in mir bewegte.

Genau. Wenn du zwei Stimmgabeln hast und eine anstößt, dann wird die zweite die Schwingung aufnehmen. Ich bin wie eine Stimmgabel, ich schwinge mit deiner Frequenz. Ich tune mich auf dich ein und kann alles fühlen, was in dir passiert – auch das unter der Oberfläche, was du nicht fühlst. Ich gehe buchstäblich in dich hinein. Ich bringe alles, was unbewusst in dir ist, ans Licht, damit wir es beide fühlen können. Und dann bringe ich den Heiligen Geist oder das Licht oder die göttliche Energie hinein – wie auch immer du es nennen willst – und diese Energie vermischt sich mit dem unbewussten Material und löst es auf. Und was du und ich fühlen, ist oft so etwas wie ein anfängliche Verwirrung und die Befreiung davon. Schicht um Schicht beginnt sich zu lösen, so ähnlich, wie wenn man eine Zwiebel schält.

Ich nehme alle Schichten wahr, die wir das ganze Leben lang im Körper speichern – und das, was wir von unseren Vorfahren mitbekommen haben. Alle unsere unbewussten Traumen und Ängste, Schmerz und Verspannung. Alles das, was wir nicht wirklich sind. Ich gehein dich hinein und befasse mich mit diesen Schichten – diese Fähigkeit ist das Geschenk, das ich erhalten habe. Ich fühle diese Schichten, nehme sie, lege sie offen und lasse Licht in sie hineinscheinen. Durch diese kraftvolle Übertragung von Energie graben wir die Traumata buchstäblich aus der zellulären Struktur heraus und heben sie ins Licht. Was du vielleicht fühlst, wenn diese Schichten an die Oberfläche kommen, ist Verwirrung oder auch ein befreiendes Kribbeln. Danach entsteht ein kleiner Freiraum. Dann kommt eine weitere Schicht hoch, und wieder lassen wir sie vom Licht durchfluten. Dabei kann es sein, dass richtige Kribbel-Explosionen geschehen. Manchmal fühlt es sich so an, als ob sich dein Gehirn verändert, als ob es gereinigt und gewaschen wird. Und dann kommt eine weitere Schicht nach oben. Und so machen wir weiter, bis sich alle Schichten gelöst haben, die gerade anstehen. Wenn das Universum sagt, dass es erst mal genug ist, entsteht oft ein Gefühl von Liebe und Freiheit.

Viele Menschen machen Therapie um Therapie, kommen keinen Schritt weiter, fühlen sich nach wie vor mies und unglücklich und wissen einfach nicht mehr weiter. Greift die „normale“ Therapie zu kurz?

In den 70ern war auch ich Psychotherapeut und hatte wirklich gute Lehrer. Irgendwann fing ich aber an zu erkennen, dass wir nicht zum Ursprung der Probleme kamen. Es hilft natürlich, ein Problem zu identifizieren und ins Bewusstsein zu holen, was die meisten Therapien mit den verschiedensten Techniken versuchen. Aber was ich über die Jahre gelernt habe, ist Folgendes: Je mehr ich aus dem Weg gehe und es schaffe, Zugang zu der Intelligenz der Universums zu bekommen, damit sie als Licht in uns hineinkommen kann, desto einfacher und schneller geschieht Heilung. Diese universelle Energie ist tausend Mal intelligenter als ich und alle meine Methoden. Sie weiß, wie sie zum Ursprung des Traumas gelangen und es auflösen kann – und zwar ein für alle Mal. Das Trauma ist dann weg, es existiert nicht mehr im Körper. Die Arbeit mit dem Licht ist nach meiner Erfahrung der einzige Weg, Traumata so komplett aufzulösen, dass du später, wenn du zurückschaust, dich kaum erinnern kannst, dass du sie jemals hattest. Ein Aspekt des Lichtes ist, dass es Traumataerkennt, von denen du überhaupt nicht wusstest, dass sie in dir existieren, weil sie vielleicht 500 Jahre in deiner Familie zurückliegen und mit deiner persönlichen Lebensgeschichte überhaupt nichts zu tun haben. Das Licht dreht jeden Stein um und schaut darunter. Es hat viel mehr Möglichkeiten als ich als Psychotherapeut.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Gruppenenergien eine immer größere Rolle spielen. Inwieweit trifft das auch auf deine Arbeit zu?

Wenn eine Gruppe von Menschen mit der gleichen Intention zusammenkommt, nämlich leiderzeugende Muster mit Hilfe der universellen Intelligenz zu transformieren, kann für jeden Teilnehmer Magisches passieren. Meine Erfahrung ist: Wenn eine Person arbeitet und der große Geist kommt und diese Lichtübertragung geschieht, dann erfährt jeder im Raum, der das gleiche Thema hat, die gleiche Transformation. Alle fühlen Kribbeln, ein Loslassen im Becken und in den Füßen oder die bereits erwähnte Empfindung einer „Gehirnwäsche“.

Ein anderer Aspekt ist, dass wir diese Arbeit nicht nur für uns selbst machen, sondern für die gesamte Menschheit. Die Wirkung der Arbeit erstreckt sich auf die ganze Linie unserer Vorfahren bis hin zum Anfang. Wir befreien nicht nur uns selbst, sondern unsere gesamte Ahnenreihe. Und auch alle Kinder, die noch nach uns kommen, weil sie diese ganzen Traumata nicht mehr erben. Wir machen das hier für so viel mehr als nur uns selbst – letztlich für die ganze Welt.

Aber das Wichtigste ist, bei uns selbst zu beginnen...

Ja. Ich habe über zehn Jahre lang in den USA und Kanada eine Ausbildung als Psychotherapeutgemacht. Eines Tages kam ich in eine Gruppe, die eine Frau leitete. Sie saß nur da und redete gerade über das Wetter, und bei mir begann es im Körper richtig abzugehen mit Kribbeln, Hitze und dergleichen. Ein Transformationsprozess kam in Gang, einfach, indem ich in ihrem Energiefeld saß. Ich ging die nächsten 6 ½ Jahre weiter zu ihr, und sie sagte mir nach ein paar Wochen: Hör auf, als Psychotherapeut zu arbeiten. Arbeite mir mir und komm in meine Gemeinschaft. Das tat ich undging durch sehr tiefe Reinigungsprozesse – und diese geschahen nur durch das Licht. Nach zehn Jahren als Psychotherapeut begann ich überhaupt erst, die zentralen Punkte anzugehen. Teilweise saß ich in den Gruppen und in meinem Körper prickelte es vom Kopf bis zu den Füßen, wenn sich die alten Sachen lösten. Das ging so lange, bis ich erfüllt war mit dem Gefühl der Liebe und Ekstase. Es veränderte mein Denken, mein Gehirn, meine Gefühle, meinen Körper, meine Beziehungen. Und ich begann ein Maß an Liebe, Freude und Genuss an mir selbst zu empfinden, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Und was mir meine Lehrerin immer wieder klar machte: Du kannst als Heiler nicht gut sein, wenn du nicht dein eigenes Haus gesäubert hast. Sie gab mir die Anweisung die Arbeit mit Menschen sein zu lassen, bis ich bei mir selbst aufgeräumt habe. Und dann erst sagte das Universum: Jetzt ist es Zeit, in die Welt zu gehen. Aber das war nach vielen, vielen Jahren eines Reinigungsprozesses. Denn ein Mensch, der bei sich aufgeräumt hat und durch den diese göttliche Energie fließt, kann allein durch sein Sein Tausende von Menschen in der Welt berühren. Menschen, die nicht durch diesen Prozess gegangen sind und mit Menschen arbeiten, sind nur begrenzt hilfreich, weil sie letztlich immer durch den Filter ihres eigenen unbewältigten Traumas blicken und damit in vielen Bereichen einfach nicht klar sind. Die meisten Menschen tragen unverarbeiteten Schmerz im Herzen, der sie davon abhält, sich anderen gegenüber zu öffnen und sich mit ihnen zu verbinden. Sie fühlen sich letztlich einsam und abgetrennt. Wenn ein Therapeut nicht weiß, wie er sich mit anderen Menschen verbinden soll, was kann er dann seinen Klienten weitergeben? Was wirklich heilt, ist der Kontakt zu dem Gefühl der Liebe und Verbundenheit. Alle Transformation kommt vom Großen Geist. Und mein Job ist einfach, dieser Kraft aus dem Weg zu gehen, indem ich lerne, das Licht durch mich arbeiten zu lassen. Einfach, weil es viel kraftvoller ist, als ich das als menschliches Wesen bin.

Viele Lehrer sagen ja: Es gibt überhaupt nichts zu verändern, alles ist so richtig, wie es ist.

Ja, ich kenne das, aber es funktioniert nicht, weil unsere Körper die Geschichte der Welt mit sich herumträgt. Ohne uns davon zu reinigen – wie können wir da frei sein? Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, Angst, Schmerz und Wut an die Oberfläche kommen zu lassen und sie zu verwandeln, werden sie bis in die Unendlichkeit in unserem Körper verweilen.

Und der Körper ist schließlich das Wahrnehmungsinstrument, mit dem wir die Welt sinnlich erfassen und uns mit ihr verbinden.

Ja, der Körper ist ein brillantes Werkzeug. Und wenn er gereinigt ist - emotional, mental, körperlich und spirituell - kann er andere Menschen lesen, er hat die Macht, dir großartige Energien zu schenken, er kann sich selbst heilen. Und: Du kannst Liebe nicht im Verstand fühlen, sondern nur mit dem Körper. Wenn du sie in jeder Zelle fühlst, dann wird der Körper ein Ausdruck von Gott. Und Gott ist bedingungslose Liebe. Und wenn du dann mit anderen zusammen sitzt, dann strahlt diese bedingungslose Akzeptanz auf sie aus und in ihrem Körper beginnen sich die Verspannungen und alten Muster zu lösen. In der Präsenz eines Buddhas beginnt der Transformationsprozess von selbst.

Apropos „von selbst“: Was mich an deiner Methode so beeindruckt, ist die Mühelosigkeit, mit der dieser Transformationsprozess geschieht.

Das Universum ist mühelos. Wenn wir lernen, mit ihm zu arbeiten, können wir unseren Verstand, unsere Gefühle und unseren Körper tatsächlich mühelos transformieren. Was seit unzähligen Lebensaltern existiert, kann in zehn Minuten heilen, wenn man mit dem Großen Geist arbeitet. Er ist die einzige Kraft, die ich gefunden habe, die durch die Kernschichten unserer Persönlichkeit einfach und schnell hindurchkommt.

Don lebt mit seiner Frau und Tochter in Texas, USA. Nach einem Unfall erlebte er eine Zeit der Wandlung, die ihn Stück für Stück befähigte, als Kanal für das Licht zu dienen und Menschen in tiefen Transformationsprozessen zu unterstützen.

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Ilse EngelTel.: 03379 – 20 20 02

ilse.engel@web.de

 

 

Das Zellgedächtnis transformieren - von Ilse Engel

 

 

 

Die Erinnerung unser Zellen transformieren, alte Muster auflösen und wieder Raum schaffen für frische Lebensenergie – wer wünscht sich das nicht? Für den Amerikaner Don Hanson begann nach einem Unfall eine Zeit der Wandlung, die ihn Stück für Stück befähigte, als Kanal zu dienen und Menschen in einem derartigen Prozess zu unterstützen.

 

 

 

Mit 21 Jahren hatte Don Hanson einen schweren Autounfall, der ihn dazu bewegte, sein Leben völlig zu verändern. Als er nach einer Woche aus dem Koma aufwachte, war ihm klar, warum er auf der Welt war: um das Leben wirklich zu leben! Es wurde ihm bewusst, dass man ihn bisher eher beigebracht hatte, das Leben abzutöten.

Ab diesem Punkt machte er sich auf den Weg hin zu Selbsterkenntnis und Erwachen. Nach Abschluss eines Psychologie-Studiums arbeitete er vier Jahre zusammen mit einem bekannten Psychiater in Kanada. Sie wurden Pioniere in den Bereichen humanistische Psychologie, Beziehungen und Sexualität. Danach nahm er drei Jahre an einem Programm in transpersonaler Psychologie in Kalifornien teil, während derer sich seine hohe Gabe herauskristallisierte, Menschen zu heilen. Weitere sechseinhalb Jahre arbeitete er mit einer spirituellen Familientherapeutin in Kalifornien zusammen. In dieser Zeit durchlief er einen tiefen Reinigungs- und Transformationsprozess, der in einem mystischen Erlebnis kulminierte: Er sah seine Aura sich weiten und kontrahieren,  „explodierte“ innerlich, und so kraftvolle Energien flossen durch seinen Körper, dass er während dieses Erlebnisses die Kontrolle über seine Arme und Beine verlor. Bald begann er, neben Einzelsitzungen auch mit Gruppen zu arbeiten, und stellte fest, dass selbst in großen Gruppen alle zeitgleich berührt und gereinigt wurden, auch wenn nicht jeder Einzelne explizit an eigenen Problemen arbeitete. Er merkte auch, dass sich die Energie in größeren Gruppen potenzierte und bei jedem weiteren Besuch von ihm zunahm.

 

Gebündelte göttliche Energie

 

Während eines TCM-Workshops (Transforming Cellular Memory, nicht zu verwechseln mit Traditioneller Chinesischer Medizin) fließt gebündelte, göttliche Energie durch Don und erreicht dabei jeden Teilnehmer. Mit geführter und gezielter Intuition richtet Don diesen liebevollen, heilenden Energiefluss aufBegrenzungen in den Körper-Geist-Seele-Ebenen der Teilnehmer. Alte Muster und Ängste werden regelrecht ‚ausgewaschen’. Vergangene seelisch-emotionale Verwundungen, die sich zu einengenden Glaubenssätzen vernarbt und frustrierende Verhaltensmuster erzeugt haben, können sich auflösen und heilen. Alles, was sich dem Erleben von Liebe, Fülle und Dankbarkeit entgegenstellt, wird von der universellen Liebe, die durch Don fließt, berührt und transformiert.

Anfangs fragt Don jeden Teilnehmer: Was wünscht du dir für dich und dein Leben, wo fühlst du dich begrenzt? Schnell erspürt er die Art der Blockade, auch die tiefer liegenden Schichten und Erlebnisse, die sie verursacht haben. Die damit verbundenen, oft vergrabenen Gefühle dürfen hochkommen. Vielleicht kommen Tränen, die nie geweint wurden. Die Trauer über verkappte Lebensenergie allein wirkt schon befreiend.

 

„Verstopfung“ auflösen

 

Wenn Don den „Großen Geist“ als Helfer anruft, handelt es sich nicht um einen speziell indianischen Hintergrund, sondern um seine persönliche Art und Weise, einen Kontakt mit der universellen, göttlichen Energie herzustellen. Während Don seinen „Mitarbeiter“ ruft und ihn bittet, dort gezielt Leben einfließen zu lassen, wo vorher „Verstopfung“ herrschte, wird die göttliche Energie, die durch ihn strömt, auch für die Teilnehmer körperlich spürbar. Ähnlich wie man es von Familienaufstellungen kennt, erspürt und erlöst Don in seiner Arbeit gegebenenfalls auch Ballast, den man von seinen Vorfahren oder der eigenen Kultur mit sich trägt. Schicht um Schicht befreit der göttliche Energiefluss die alte, in den Zellen vergrabene Information. Transformation findet statt, das innere Licht, das in jedem Menschen liegt, kann endlich anfangen zu leuchten.